Antares oder FactFinder?
Diese beiden Produkte spielen nicht in derselben Liga, und das ist keine Koketterie. FactFinder ist ein Enterprise-Produkt mit Projektgeschäft. Antares ist ein Abo, das du selbst in zehn Minuten live stellst. Welches richtig ist, entscheidet deine Organisation, nicht der Funktionsumfang.
Kurz: Wenn du ein Merchandising-Team, eine Ausschreibung und ein fünfstelliges Jahresbudget hast, nimm den Enterprise-Weg. Wenn zwischen 1.000 und 100.000 Produkten niemand hauptberuflich für die Suche zuständig ist, sind wir die realistischere Antwort.
Was FactFinder gut macht
Tiefe, die aus Jahren kommt
FactFinder arbeitet seit langem an Suche und Merchandising für große Händler. Wer sehr spezielle Anforderungen mitbringt, findet dort mit hoher Wahrscheinlichkeit eine fertige Antwort — bei uns unter Umständen einen Punkt auf der Roadmap.
Begleitung statt Selbstbedienung
Projektgeschäft heißt: Es gibt Menschen, die die Suche mit dir einrichten, tunen und über Jahre betreuen. Für ein Haus mit eigenem Merchandising-Team ist das ein Vorteil und kein Nachteil. Unser Modell setzt dagegen darauf, dass du es selbst machen willst.
Referenzen in deiner Größenklasse
Wer eine halbe Million Artikel, mehrere Länder und SLAs mit Vertragsstrafen hat, findet dort Referenzen, die wir heute nicht haben. Wir sind neu, und unser größtes Paket endet bei 150.000 Produkten — beides sagen wir lieber jetzt als im Kick-off.
Wo Antares anders ist
- Ein Preis statt eines Angebots
- 49 € · 99 € · 299 € im Monat, auf der Preisseite nachlesbar, bevor du mit jemandem sprichst. Du testest 30 Tage lang, und erst danach entscheidet sich, ob überhaupt jemand telefoniert.
- Zehn Minuten statt eines Projekts
- Plugin installieren, den Shop mit einem Klick verbinden, dem Katalog beim Einlesen zusehen, Layout wählen, veröffentlichen. Keine Agentur nötig, kein Integrationsprojekt, und deine bisherige Suche bleibt darunter liegen, falls wir ausfallen.
- Deckungsbeitrag als Regler, nicht als Beratungsleistung
- Sechs Regler im Panel, und darunter steht sofort, welche Produkte sich bewegen. Veröffentlichen ist ein Klick, Zurückrollen auch — ohne Ticket und ohne Termin.
Nebeneinander
| Frage | Antares | FactFinder |
|---|---|---|
| Wie wird verkauft? | Selbstbedienung. 30 Tage testen ohne Karte, Abo im Panel, Kündigung ebenfalls im Panel. | Enterprise-Projektgeschäft mit Angebot und Einführungsprojekt. |
| Was kostet der Einstieg? | 49 € im Monat für das kleinste Paket, 99 € für das, über das diese Seite redet. Kein Angebot, keine Projektphase. | Vier- bis fünfstellig pro Jahr, je nach Umfang.nicht bestätigt |
| Wie groß darf der Katalog sein? | Bis 150.000 Produkte im größten Paket. Darüber solltest du mit uns reden, bevor du kaufst. | Auf große Kataloge ausgelegt, Grenzen sind Verhandlungssache. |
| Kann ich nach Deckungsbeitrag sortieren lassen? | Ja, ab Pro. Sechs Regler, und die Vorher/Nachher-Liste zeigt vor dem Veröffentlichen, welche Produkte sich bewegen. | Beim Anbieter erfragen. Uns ist in dieser Preisklasse kein zweites Produkt bekannt, das die Marge über die Trefferreihenfolge entscheiden lässt. |
| Wo liegen die Daten? | Deutschland, auf Servern, die uns gehören. Weder deine Produktdaten noch die Suchanfragen deiner Kunden verlassen diese Server. | Beim Anbieter erfragen — wir geben keine Angabe wieder, die wir nicht geprüft haben. |
| Wie schnell bist du live? | Im Schnitt zehn Minuten, ohne Agentur. Auf der Startseite steht Schritt für Schritt, woraus die zehn Minuten bestehen. | Einführungsprojekt mit Zeitplan; Dauer hängt vom Umfang ab. |
Angaben zu FactFinder aus öffentlich zugänglichen Quellen, Stand unserer Recherche im August 2026, nicht vom Anbieter bestätigt. Enterprise-Preise sind Verhandlungssache und im Einzelfall anders.
Wann du nicht wechseln solltest
Bleib bei einer Enterprise-Lösung, wenn du ein Team hast, das Suche hauptberuflich betreibt, wenn Einkauf über eine Ausschreibung läuft, wenn du SLAs mit Vertragsstrafen brauchst oder wenn dein Katalog deutlich über 150.000 Artikel geht. In all diesen Fällen wären wir das falsche Werkzeug, und ein Wechsel würde dich mehr kosten, als er spart.
Wie ein Umstieg abläuft
Parallel und ohne Stichtag. Antares liest deinen Katalog ein, während FactFinder weiterläuft; sichtbar wird der Wechsel erst, wenn du im Panel veröffentlichst. Synonyme und Weiterleitungen bringst du als CSV mit. Sinnvoll ist ein Verkaufskanal zuerst — etwa der kleinste Shop oder B2C —, damit du vergleichen kannst, bevor du alles umstellst.
Sieh die Zahlen, bevor du zahlst.
30 Tage mit dem vollen Pro-Paket, keine Kreditkarte. Nach einem Monat bekommst du eine E-Mail mit deinen echten Zahlen: Suchen, Conversion, Umsatz aus der Suche. Dann entscheidest du.
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